Kurioses

Kokain wird zum Test beim Horner-Syndrom verwendet. Kommt es nach Gabe von Kokain innerhalb von einer Stunde nicht zur deutlichen Pupillendilatation, ist das Vorliegen des Horner-Syndroms hochwahrscheinlich. Allerdings wird es dabei nur in das Auge geträufelt, systemische “Nebenwirkungen” sind also wohl eher nicht zu erwarten.

 

Die Langerhans-Zellen des Epithels exprimieren Langerin. Ein Protein, was in der Lage ist, die HIV-1 Infektion zu bekämpfen. Langerin bindet die Virionen und internalisiert sie intern in sog. Birbeck-Granula, die sie dann abbauen. (Quelle: Nature)

 

Mit dem Begriff Citrat bezeichnet wird das Salz der Citronensäure, sowie das darin enthaltene Anion. Ja, richtig – es handelt sich um das Zeug was in den Zitronen drin ist! Sie ist sehr weit verbreitet, kommt sogar in der Milch vor. Sie ist namensgebender Bestandteil im Citrat-Zyklus, kommt also auch beim Menschen vor. (Für die Vorkliniker unter uns: ich bin kurz vor dem Examen, und hatte das wohl irgendwie verdrängt). Es ist das gleiche Mittel, was Blutproben als Antigerinnungsmittel zugegeben wird. Also quasi einfach Saft aus der Zitrone Zwinkerndes Smiley

 

Aus der Wikipedia:

“Bayer vermarktete jedoch vorerst den elf Tage später von Hoffmann entwickelten Hustenstiller, das als Heroin bekannt gewordene Diacetylmorphin (DAM) stärker, da man nach Versuchen an Menschen davon ausging, dass Aspirin zu viele Nebenwirkungen habe.”

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