Bayerische Ärzteversorgung und die Rentenversicherung

Einige Infos über das was euch nach dem Berufsstart erwartet:

Direkte Beratung unter Tel: (089) 92 35-6 bei der Bayerischen Versorgungskammer. Hier auch ein Link zu einem Info-PDF.

Grober Überblick

  • sobald ärztliche Tätigkeit (in Bayern) => Pflichtmitgliedschaft in Bayerischer Ärzteversorgung
    • auch wenn nur „einen Tag Arbeit“, auch wenn unbezahlt (z.B. als Gastarzt)
    • Man ist verpflichtet sich „sofort“ zu melden.
    • Pflichtmitgliedschaft beginnt ggf. rückwirkend => Nachzahlung der Mindestbeiträge

 

  • Befreiung von deutscher Rentenversicherung
    • ist optional
    • dann kein Mindestbeitrag zur Bayerischen Ärzteversorgung notwendig
    • nur für ärztliche Tätigkeiten (und andere vorübergehende Tätigkeiten bis max. 2 Jahre Dauer)
      • andere Tätigkeiten: Geld fließt in Deutsche Rentenkasse
    • Geld wird stattdessen in Bayerische Ärztevers. eingezahlt
    • bis zu drei Monate rückwirkend nach Anstellungsbegin möglich, danach ab Antragstellung
      • eigtl. nur wegen dem Mindestbeitrag wirklich „eilig“ (oder bei Sorge um Stabilität der deutschen Rentenkasse)

 

  • Falls Pflichtmitglied, dann andere Tätigkeit => Option zur freiwilligen Versicherung
    • man zahlt Mindestbeitrag, und soviel wie man möchte zusätzlich (bis max. 32.922 €, ca. 70 % davon steuermindernd anerkennbar)
    • sonstige Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit => deutsche Rentenkasse

 

Beiträge

  • Keine Beitragsüberleitung zwischen Deutscher Rentenversicherung und bayerischer Ärzteversorgung
  • ggf. aber möglich sich Beiträge bei Deutscher Rentenversicherung auszahlen zu lassen und freiwillig in bayerische Ärzteversorgung einzuzahlen
  • Bayerische Ärzteversorgung zahlt Geld nicht aus, es wird komplett „verrentet“
  • Das Mindestalter für die Rente entspricht dem Mindestalter bei der deutschen Rentenversicherung.
  • Jede Kasse zahlt im Alter dann die entsprechenden Beiträge eigenständig aus, bis es so weit ist „ruht das Geld“

 

Ausland

Falls man ins Ausland umzieht, ist man nicht mehr im Zuständigkeitsbereich. Eventuell ist eine freiwillige Mitgliedschaft möglich, ist teuerer bei Wohnsitz im Ausland.

Falls man z.B: nach Hamburg umzieht um dort als Arzt zu arbeiten, tritt man aus der Bayerischen Ärzteversorgung aus, und wird in die Hamburger Versorgung aufgenommen.

zitiert nach CatFind, von der Leyen und Altersvorsorge für Unternehmer

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