Ein anderes Beispiel aus München

Übrigens hat sich ein ähnlich anmutender Fall vor längerer Zeit auch in München abgespielt, wenngleich der für „psychisch krank“ erklärte Orientteppichhändler Eberhart Hermann lediglich einen finanziellen Schaden erlitt, da mit seinem Ruf auch der Wert seiner Teppiche einbrach.

Das Gutachten erstellte – übrigens im Auftrage Hermanns Ehefrau – der 2012 emeritierte ehemalige Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU, Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller. Möller hatte den Teppichhändler – ähnlich wie die Gutachter im Fall Mollath – nie persönlich untersucht, empfahl aber dennoch dringend die psychiatrische Unterbringung… Ein seitens Hermann gegen den Gutachter über mehr als 12 Jahre hinweg geführter Rechtsstreit wies letztlich nur den Bruch der ärztl. Schweigepflicht nach und endete mit einer Geldstrafe…

Oder auch zum Nachlesen in diesem recht differenzierten Porträt:

http://www.spiegel.de/spiegel/a-597554.html

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