Fünf Tipps für mehr Produktivität im Studium

Frisch zum neuen Semester strotzen die meisten Medizinstudenten vor Motivation. Ganz nach dem Motto: „Dieses Halbjahr wird im Rahmen der altruistischen Mission: ‚Ein guter Arzt werden‘ durchgestartet“. Leider gibt es auf dem Weg zu mehr Leistung und gesteigerter Produktivität mehrere Hindernisse. Einige sind den meisten von uns als schlechte Gewohnheiten und als Prokrastination bekannt. In diesem Artikel könnt ihr unserer Tipps aus der Redaktion lesen, wie Ihr durch mehr Produktivität mehr Erfolg im Studium haben könnt.

  1. Schreibe eine To-Do-Liste

    Eine To-Do-Liste zu schreiben ist ein altbekannter Produktivitätstipp, der Wunder bewirken kann. Allerdings gibt es ein paar Punkte, die beachtet werden müssen, damit man nicht nach wenigen Tagen die neue Gewohnheit wieder aussetzt. Es gibt nichts demotivierenders als eine To-do Liste die am Ende des Tages nicht geschafft wurde. Daher ist es vor allem zur Etablierung der Gewohnheit wichtig auch alltägliche Punkte in die Liste aufzunehmen. Außerdem sollte man sich überlegen wie viele Aufgaben innerhalb eines Tages realistischerweise erledigt werden können.

  2. Wecker stellen – und das jeden Tag

    Es gibt nichts Schlimmeres für die tägliche Produktivität, als jeden Tag so lange wie möglich im Bett zu bleiben. Daher sei es empfolen jeden Tag einen Wecker zu stellen. (Eine durchzechte Nacht kann man einmal als Ausnahme durchgehen lassen). Nach wenigen Tagen fällt auf diese Art und Weise das Aufstehen generell viel leichter und man kann an Tagen, an denen die Uni verhältnismäßig spät beginnt, bereits den Vormittag sinnvoll nutzen, den man ansonsten im Bett verbracht hätte.

  3. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

    Beginne an deinem Tag, wenn möglich mit den Aufgaben auf deiner To-do Liste, die du am unliebsamsten machen würdest. Letztlich muss irgendwann jede Aufgabe erledigt werden, ob diese nun mittags bereits abgeschlossen wurde oder nachts kurz vor der Deadline noch schnell gemacht wird, bleibt deine Entscheidung. Erstere ist die entspanntere Variante, die dir hilft deine Willenskraft für andere Dinge aufzusparen.

  4. Mache aus Groß viele kleine Teile

    Meist werden die meisten Medizinstudierenden erstmals mit der Doktorarbeit mit einer langwierigen Arbeit betraut. Dabei ist es ganz normal, dass man immer wieder Motivationslücken überwinden muss. Wichtig ist es in kleinen Schritten immer weiterzumachen. Vor allem, wenn es letztlich an das Schreiben geht. Die Schreiberei schreckt viele Studierende ab. Man sieht den großen Berg an Arbeit vor sich und will am liebsten erst gar nicht beginnen, was dazu führt das das Schreiben immer weiter vor sich her geschoben wird. Daher ist es wichtig sich für den Arbeitstag eine kleine Teilaufgabe im Rahmen der großen Arbeit herauszusuchen und abzuarbeiten. Empfohlen sei im Rahmen dieses Punktes einer unser vorhergehenden Artikel, der sich mit der korrekten Formulierung von Zielen auseinander setzt. Zum Artikel

  5. Man muss nicht immer erreichbar sein

    Dieser Punkt deckt mehrere Teilaspekte gleichzeitig ab. Einerseits ist es relativ naheliegend, während dem Lernen oder dem Schreiben an der Dissertation das Mobiltelefon auszuschalten, da dies dank Push Nachrichten und allerlei anderen Dingen stets für Ablenkungen sorgt. Andererseits ist man auch nicht dazu verpflichtet täglich jede Sekunde des Tages in seinem Postfach nach wichtigen E-Mails des Doktorvaters Ausschau zu halten. Es reicht vollkommen einmal am Tag sein Postfach zu kontrollieren. Dies gilt auch für Facebook oder WhatsApp. Wenn etwas wirklich dringend ist, wird man versuchen dich anzurufen oder auf anderem Wege zu erreichen.

Mit diesen fünf Tipps kann man schon einiges erreichen, wenn man sie einmal ausbrobiert. Viel Glück dabei und viel Erfolg im neuen Semester!